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Beantwortung auf
Anfrage vom 26. April 2004

26. Mai 2004 AZ 022.19

 

Sehr geehrter Herr Mayer,

LGU - Immer die richtige Wahl

ich bitte um Verständnis, dass urlaubsbedingt die Beantwortung Ihrer Anfrage länger dauerte als üblich. Vom Bauamt wurde auf Ihre Fragen eingegangen, den Aktenvermerk lege ich zu Ihrer Kenntnisnahme bei.

Im Haushaltsplan 2004 sind keine Investitionen bezüglich spezieller Beleuchtung geplant. Der reduzierte Ansatz für Unterhaltung Ortsbeleuchtung im Haushaltsjahr 2004 lässt uns keinerlei Spielraum für die Anschaffung weiterer Leuchtmittel außerhalb der normalen Ortsbeleuchtung.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Hauser

 

Aktenvermerk

Stadt Schwaigern
Anfrage der LGU vom 26.04.2004

Das Schreiben der LGU vom 26.04.2004 wurde dem Bauamt am 17.05.2004 zur Stellungnahme übergeben. Auf die einzelnen Fragen kann wie folgt geantwortet werden:

1. Frizhalle

Beim Oberbelag im 1. OG hat sich kurz vor der Einweihung gezeigt, dass sich die unter dem Linoleum verlegten Spanplatten an den Stößen jeweils leicht aufwölbten (aufschüsselten). Dies hat sich dann am Belag abgezeichnet. Bei der Ursachensuche konnte lediglich festgestellt werden, dass noch gewisse Feuchtigkeit dort enthalten ist. Deren Herkunft konnte nicht eindeutig lokalisiert werden. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten, woher diese Baufeuchtigkeit kommen kann. Dies wäre zum einen vom Gipser, zum anderen von nicht ausreichend ausgetrockneten Betonplatten unter den Spanplatten. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es vom Voranstrich oder der Spachtelmasse kommen könnte und hier eine falsche Auswahl durch den Verleger erfolgte. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass die Spanplatten bereits bei der Anlieferung durch Witterungseinflüsse feucht geworden sind. Bei der Mängelbehebung haben sich Bodenleger und Zimmermann (Lieferant der Span platten) auf Kostenteilung geeinigt. Nach Entfernung des Belags wurde der Raum nochmals mittels Trockner ausgetrocknet, zwischenzeitlich sind die Mängel beseitigt und der Raum wieder voll nutzbar.

Aktenvermerk

Baumängel Frizhalle: 

Im Zuge der Fertigstellung des BV Umbau und Erweiterung Frizhalle Schwaigern wurde der Uno - Bodenbelag im MZ - Raum 11,1. OG bemängelt. Die Verlegeplatten des Unterbaus hatten sich aufgeschüsselt, so dass sie einzelnen Stossfugen der Platten sichtbar wurden. Der Boden wurde samt Unterbau durch die Firmen Koch u. Maier und Breuninger erneuert. Ausführung wurde am 10.05.2004 abgeschlossen.

Aufgestellt am 24.05.2004

Stadtbauamt Schwaigern Karl-Heinz Röhrich

 

2. Baumbeleuchtung Hindenburgplatz

Zur Aufwertung der Innenstadt wurde immer mal wieder eine Objektbeleuchtung angesprochen wird. Zunächst wurde der Erker des Rathauses (Zimmer Bürgermeister) angestrahlt. In diesem Zuge wurde auch ein Strahler gegenüber an einem Lichtmast angebracht, um die Alte Kelter in ein besseres Licht zu rücken. Weitere Diskussion ging um die Rathausfassade, Glockenturm am Rathaus, Pfarramt, Schloss, Evangelische Kirche und Rentamt sowie um die Bäume beim Hindenburgplatz. Es wurde meines Wissens darauf hingewiesen, dass wir die Umsetzung weiter verfolgen und dies lediglich Zug um Zug dann erfolgen soll und kann, wenn dafür Restmittel aus dem laufenden Titel der Unterhaltung von Straßenbeleuchtungen zur Verfügung steht. Nachdem gegen Ende 2003 absehbar noch Mittel zur Verfügung standen, wurden die Bodenstrahler für die Baumgruppe beim Hindenburgplatz und am Torbogen beim Schloss bestellt, ebenso für die Anstrahlung des Rathaustürmchens. Aufgrund der langen Lieferzeit und des Winters erfolgte der Einbau erst im Frühjahr 2004. Für die Montage des Strahlers für das Rathaustürmchen ms noch abgewartet werden, bis ein großer Hubsteiger zur Verfügung steht. Aus beigefügter Aufstellung von Herrn Röhrich, ergeben sich die Kosten für beide Maßnahmen.

(..)
Gesamt Maschineneinsatz 280,75.- Arbeitsstunden Bauhof, gesamt: 132,5 Std. 3047,5O.- Gesamt Einsatz Bauhof 3328,25.-

Diese verteilen sich ca. zu 60% auf die Maßnahme Hindenburgplatz und ca. 40% auf die Maßnahme Schloss.

Kosten für Beleuchtung Hindenburgplatz und Schloss € 10.031,51.-

 

 

3. Unkrautbekämpfung

Der Einsatz von Unkrautvertilgungsmittel erfolgt in der Regel in den Grünanlagen, auf Sportplätzen sowie entlang von Straßen. Rechtzeitig vor Beginn der Freibadsaison, sobald die Anlage gerichtet wird, wird auch dort Mittel gegen Unkraut gespritzt, um während der Saison eine Wespenplage durch Anflug am Klee zu vermeiden bzw. den Klee dort nicht aufkommen zu lassen. Der Mitteleinsatz ergibt sich aus beigefügter Liste.

Bezüglich des Erfordernisses gibt es keine andere Möglichkeit, als über chemischen Einsatz den Unkrautwuchs in Grenzen zu halten. Eine mechanische Bekämpfung in den Anlagen ist sehr zeitintensiv und kann mit der zwischenzeitlich reduzierten Personaldecke nicht bewältigt werden. Entlang von Straßen und Wegen sowie im Bereich von Splittwegen ist eine mechanische Bekämpfung ebenfalls ohne hohen Zeit- und Personalaufwand nicht machbar. Alternativ wurde vor Jahren schon ein thermisches Verfahren geprüft, welches auch von anderen Kommunen seinerzeit angewendet wurde. Es hat sich dabei gezeigt, dass auch diese Verfahren sehr zeitaufwändig und vor allem durch den erforderlichen Gaseinsatz sehr teuer sind. Um überhaupt eine Wirkung zu erreichen, sind jährlich etwa 8-10 Durchgänge erforderlich. Die Geräte stehen zum Teil inzwischen auf den Bauhöfen herum oder wurden wieder verkauft.

Eine mechanische Bekämpfung/Jäten ist in bestehenden Anlagen bei Wurzelunkräutern nicht möglich.

Die Verwaltung beschränkt sich zudem beim Einsatz solcher Mittel auf das unbedingt notwendige Maß. Der Mitteleinsatz wird zudem jeweils jährlich bei der zuständigen Behörde beantragt und ist entsprechend genehmigt. Früher mussten diese Anträge sowohl auf Straßen- und Gehwegflächen als auch Park- und Gartenanlagen sowie Sportplätze, Freibad etc. zusätzlich beantragt werden. Sämtliche Bereiche der Grünanlagen müssen inzwischen nicht mehr genehmigt werden.

 

Rehder

Schwaigern, den 24.05.2004

 

 

 

 

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